Plattfuß

Was ist ein Plattfuß und was hilft mir?

PLATTFUß (Knick-, Senk-, Spreizfuß)

Beim Plattfuß (pes planus) liegt eine Absenkung des Fußgewölbes vor. Häufig kippt die Ferse und auch der Vorfuß nach innen. 

 

Im Erwachsenenalter haben viele Menschen einen schmerzfreien leichten Plattfuß. In diesen Fällen ist keine Therapie erforderlich. Beschwerden treten beim Plattfuß häufig bei Entzündungen der das Längsgewölbe stabilisierenden tibialis posterior Sehne auf. Diese kann im weiteren Verlauf stark geschwächt sein, so dass die Deformität und die Beschwerden zunehmen. Die Verkippung der Ferse führt zu Beschwerden am Rückfuß. Im späteren Verlauf entsteht aus einer anfänglich flexiblen Fehlstellung eine rigide Fehlstellung mit Knorpelabnützung der einzelnen Gelenke am Rückfuß. 


Im Kindesalter ist eine Therapie des Plattfußes nur bei ausgeprägten Fehlstellungen und angeborenen knöchernen oder bindegewebigen Verbindungen einzelner Knochen des Rückfußes (Koalitio) erforderlich, die das natürliche Aufrichten des Fußes im Wachstumsverlauf verhindern.

 

Die Therapie des Plattfußes erfolgt in der Regel konservativ durch Einlagen und krankengymnastische Therapie (z.B. Spiraltherapie).

 

Im Wachstumsalter kann der Fuß bei ausgeprägtem flexiblen Plattfuß durch einen Spacer (Arthrorise) zwischen dem Sprungbein und Fersenbein im Rahmen eines sehr kleinen ambulanten operativen Eingriffs aufgerichtet werden. 

 

Führt die konservative Therapie des Plattfußes im Jugend- und Erwachsenenalter nicht zur Beschwerdefreiheit, ist eine operative Aufrichtung des Fußgewölbes erforderlich.

 

Gerne informieren wir Sie nach genauer Analyse Ihrer Plattfußfehlstellung über die verschiedenen Operationsmethoden.

 

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